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CRASH (Sera Moore Williams)

Premiere September 2009, Uckermärkische Bühnen Schwedt

Besetzung Claire Varga, Peter-Benjamin Eichhorn Stefan Bräuler

Regie & Bühne Wolfram Scheller

PRESSE

... Das, was die Zuschauer ... am ersten Premierenabend der neuen Spielzeit ... zu sehen bekamen, begann wie eine ganz normale Geschichte, die zwischen 16-jährigen pubertierenden Jugendlichen halt passiert. Voll aus dem Jugendleben gegriffen: das Stück "Crash" der britischen Autorin Sera Moore Williams. Allerdings nimmt die Geschichte eine dramatische Wende ... Das drei Personen-Stück, durch den ehemaligen ubs-Schauspieler Wolfram Scheller inszeniert, wirft eine ganze Reihe von Fragen und Konflikten auf, die sich um das Erwachsenwerden und um die Beziehungen zwischen Menschen drehen. Eine Dreierbeziehung, eine Lüge, ein Sich-selbst-finden und Vor-sich-selbst-davonlaufen. Scheller gelingt es, die Schauspieler zu einem intensiven, dichten Spiel zu motivieren.
Es ist Schellers dritte Regiearbeit in Schwedt und die bislang stärkste. Claire Varga als Elin, Stefan Bräuler als Rhys und Peter Benjamin Eichhorn als Wesley gelingt es, glaubhaft in die Rollen von 16-Jährigen zu schlüpfen, ihre Unsicherheiten, ihre Fragen an das Leben, ihre Verletzlichkeit zu spiegeln. Ganz stark Claire Varga, die mit hibbeligen, unsicheren Bewegungen ganz die innere Zerrissenheit der Elin darstellt. Das Bühnenbild besteht aus einer gefalteten Wand und zwei von unten beleuchteten Podien, das sparsam eingesetzte Licht unterstreicht die emotionale Wirkung des Stückes. Der Schluss setzt den emotionalen Höhepunkt: Elin, auf dem Felsen, hat den Engelsflügel, den sie auf dem Karneval trug, beiseite gelegt und ruft Rhys an. Währenddessen ändert sich die Lichtstimmung. Das Licht, das den Engelsflügel von hinten beleuchtet, wird schwächer und schwächer. Der Flügel wechselt seine Farbe von weiß zu schwarz. Elin geht ab. Noch sekundenlang ist der Ton einer Herz-Lungen-Maschine zu hören. Dann wird die Bühne ganz schwarz. Es dauert einige lange Sekunden, ehe der Premierenapplaus einsetzt." Nordkurier, 02.10.2009