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DIE WANZE (Paul Shipton)

Premiere 04.November 2011, Uckermärkische Bühnen Schwedt

Besetzung Peter-Benjamin Eichhorn

Regie & Bühne Wolfram Scheller

PRESSE

"... In all diese Rollen schlüpft Peter-Benjamin Eichhorn unter der Regie von Wolfram Scheller. Haupterzähler Wanze Muldoon kommt mit der Coolness von Bruce Willis daher, der Ameisengeheimdienstchef geifert als von der Weltherrschaft träumende Hitler-Parodie über die Bühne, die Wespenkönigin erscheint als schwuchtelnde Diva, die zu allem Überfluss auch noch sächselt und die stotternde Fliege – sie stottert halt. Eichhorn gewinnt allen Figuren, in die er zu schlüpfen hat, jene Momente der Komik ab, die das Zwerchfell erschüttern lassen. Dabei stellt er eine beeindruckende Wandlungsfähigkeit unter Beweis. Einen so komischen Krimi-Diner hat es an den ubs zuvor noch nicht gegeben. ... Nun hat das Format Krimi-Diner eine weitere Facette erhalten, die das Publikum zu begeistern vermag. Eine kleine, feine Produktion, die einem Schauspieler, der bislang eher in der zweiten Reihe des ubs-Ensemble wahrgenommen wurde, die Chance gibt, sein Können unter Beweis zu stellen. Und er hat sie wahrlich gut genutzt." Nordkurier, 08. November 2011

 

"...Da schimmert ein bisschen Humphrey Bogart durch. Da gibt es einen atemberaubenden Countdown wie im schärfsten Thriller. Auf dem kleinen Podium wird eine ganze Welt von Schnüfflern und Soldaten, Lebedamen und Sensibelchen erschaffen - und dies alles von einem einzigen Schauspieler. ... Auch wenn sämtliche Figuren als Insekten vorgestellt werden - der Zuschauer glaubt nicht eine Minute daran, das dies nicht Menschen sein sollen. Peter-Benjamin Eichhorn verleiht dem Käfer und der Wespe durch schnoddrige Lässigkeit und eleganten Hüftschwung jene Charakteristika, die echte Hauptrollen ausmachen. Die Stubenfliege Jake stattet er mit den Zügen eines liebenswerten Kumpels aus. Und sein kreischender Geheimdienstchef aus dem Ameisenhaufen gerät gar zur Parodie auf Adolf Hitler. ..In lauten und leisen Anspielungen gelingt dem Schauspieler manch Seitenhieb auf den Alltag der Menschen. Voller Tempo ackert sich Eichhorn in mehr als 14 Rollen durch den Vorstadtgarten. Er singt, springt, fliegt, spielt Gitarre und erschafft sich durch einen technischen Kniff seinen eigenen Background-Chor. ..." Märkische Oderzeitung, 5./6. November 2011